Essigsäure CAS#64-19-7

CAS-Nummer: 64-19-7

Chemische Formel:CH₃COOH

Synonyme:

Ethansäure,

Ethylsäure,

Methancarbonsäure,

Essigsäure,

EisessigEssigsäure

Aussehen: Farblose klare Flüssigkeit

HS-Code:2915211900

MOQ: 1 FCL


Produktdetails

Produktbeschreibung von Essigsäure CAS#64-19-7

Essigsäure, allgemein als Ethansäure bezeichnet (Abk.: AcOH), verdankt ihren Namen der Tatsache, dass sie der Hauptbestandteil von Essig ist und zu den wichtigsten Fettsäuren zählt. Natürlicherweise kommt sie in vielen Pflanzen entweder in freier Form oder als Ester vor. Ihre Summenformel lautet CH₃COOH. Die Herstellung und Verwendung von Essig reichen Jahrtausende zurück, mit Aufzeichnungen über die Essigproduktion im alten China. Konzentrierte Essigsäure wurde jedoch erst 1700 von Stahl erfolgreich entwickelt. Reine Essigsäure ist eine farblose Flüssigkeit mit einem stechenden Geruch. Sie hat einen Schmelzpunkt von 16,6 °C, einen Siedepunkt von 117,9 °C und eine relative Dichte von 1,049 (20/4 °C). Sie ist löslich in Wasser, Ethanol, Glycerin, Ether und Tetrachlorkohlenstoff, aber unlöslich in Schwefelkohlenstoff. Wasserfreie Essigsäure erstarrt bei niedrigen Temperaturen zu einer eisähnlichen Form, die allgemein als Eisessig bekannt ist. Sie ist ätzend. Als schwache organische Säure besitzt sie die allgemeinen Eigenschaften von Säuren und kann mit Alkoholen Veresterungsreaktionen eingehen.

Chemische Eigenschaften von Essigsäure

Schmelzpunkt 

16,2 °C (Lit.)

Siedepunkt 

117-118 °C (Lit.)

Dichte 

1,049 g/mL bei 25 °C (Lit.)

Dampfdichte 

2,07 (gegen Luft)

Dampfdruck 

11,4 mmHg (20 °C)

Brechungsindex 

n20/D 1,371 (Lit.)

FEMA

2006 | ESSIGSÄURE

Fp

104 °F

Lagertemp. 

Bei Temperaturen über +30°C lagern.

Löslichkeit 

Alkohol: mischbar (Lit.)

bilden 

Lösung

pka

4,74 (bei 25 °C)

Spezifisches Gewicht

1,0492 (20 °C)

Farbe 

farblos

Geruch

Starker, stechender, essigartiger Geruch, nachweisbar bei 0,2 bis 1,0 ppm

PH

3,91 (1 mM Lösung); 3,39 (10 mM Lösung); 2,88 (100 mM Lösung)

pH-Wertebereich

2,4 (1,0 M Lösung)

Geruchsschwelle

0,006 ppm

Geruchstyp

sauer

Explosionsgrenze

4-19,9 % (V)

Wasserlöslichkeit 

mischbar

λmax

λ: 260 nm; Amax: 0,05
λ: 270 nm Amax: 0,02
λ: 300 nm Amax: 0,01
λ: 500 nm Amax: 0,01

Merck 

14,55

JECFA-Nummer

81

BRN 

506007

Henrys Gesetzeskonstante

133, 122, 6,88 und 1,27 bei pH-Werten von 2,13, 3,52, 5,68 bzw. 7,14 (25 °C, Hakuta et al., 1977)

Dielektrizitätskonstante

4,1 (2 °C)

Expositionsgrenzen

TLV-TWA 10 ppm (~25 mg/m³) (ACGIH, OSHA und MSHA); TLV-STEL 15 ppm (37,5 mg/m³) (ACGIH)

Stabilität:

Flüchtig

LogP

-0.170

CAS-Datenbankreferenz

64-19-7 (CAS-Datenbank-Referenz)

NIST-Chemiereferenz

Essigsäure (64-19-7)

EPA-Substanzregistersystem

Essigsäure (64-19-7)


Sicherheitsinformationen

Gefahrencodes 

C, Xi

Risikohinweise 

34-42-35-10-36/38

Sicherheitshinweise 

26-36/37/39-45-23-24/25

RIDADR 

UN 1792 8/PG 2

WGK Deutschland 

3

RTECS 

NN1650000

1-8-10

Selbstzündtemperatur

426 °C

TSCA 

Ja

Gefahrenklasse 

8

Verpackungsgruppe 

II

HS-Code 

29152100

Gefahrstoffdaten

64-19-7 (Gefahrstoffdaten)

Toxizität

LD50 bei Ratten (g/kg): 3,53 oral (Smyth)

IDLA

50 ppm

Produktanwendung von Essigsäure CAS#64-19-7

Bulk-Organische Säure mit Kernanwendungen: Vinylacetat (→ Polyvinylacetat für Folien/Klebstoffe/Vinylon), Essigsäureanhydrid, Acetate, Celluloseacetat (→ Rayon/Kinofilm).

Ester mit niederen Alkoholen (Lösungsmittel in der Lackindustrie); Lösungsmittel für die Oxidation von p-Xylol (→ Terephthalsäure).

Organische Synthese: Essigsäureanhydrid, Malonsäurediethylester, Acetessigsäureethylester, halogenierte Essigsäuren, Aspirin, 2,4-D-Pestizid.

Metallacetate (Mn/Na/Al/Zn/Co): Katalysatoren/Zusatzstoffe (Färben/Gerben); Al-Acetat (Beizmittel/medizinisches Desinfektionsmittel); Na/K-Acetat (biochemische Puffer).

Lebensmittelindustrie: Säuerungsmittel/Geschmacksverstärker; synthetischer Essig (4–5 % Verdünnung + Aromen, kostengünstig, kurze Produktionszeit).

Sicherheit: Es ist eine stark ätzende Substanz (GHS Hautätzung Kategorie 1A). Direkter Kontakt verursacht schwere Hautreizungen und Blasenbildung. Beim Umgang, bei der Lagerung und beim Transport sind strenge Sicherheitsschutzmaßnahmen erforderlich.

Fabrik- und Ausrüstungsmesse

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Schnelle Lieferzeit

Lagerbestand 2–3 Werktage. Neuproduktion 7–10 Werktage

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